Unternehmens- und Personalberatung
Inh.: Steffen Strzygowski
Spitzingseestr. 1 b
83059 Kolbermoor/Rosenheim
t. 08031 - 901 68 50
f. 08031 - 901 68 51
Studie: Qualifizierte Frauen flüchten in Scharen aus Ostdeutschland
Kienbaum-Studie:
IBM HR-Studie: Die strategische Seite der Personalarbeit
Headhunter jagen jetzt Ihresgleichen
Interkulturelle Farbsymbolik
Aktuelle Studie: Das verdienen leitende Angestellte
Etikette: Sitzordnungen
Familienfreundliche Personalmaßnahmen sind ein ökonomischer Vorteil
Das ökonomische Barometer steigt
Steuerfreie Motivation durch Urlaubsbeihilfe
Human Resources gewinnt an Gewicht
Gehaltsspiegel IT-Führungskräfte
Manager trotzen der Krise
Wenn Headhunter die Jagd beginnen
Änderungen im Arbeitsrecht zum 1. Januar 2004
Auf dem Rücken der Volkswirtschaft
Outplacement-Berater verdienen an Kündigungen
Fast jeder Zweite denkt über einen Jobwechsel nach
Große Akzeptanz von Personalberatern beim Mittelstand
Leiharbeitskräfte werden teurer
Gretchenfrage: Bewerbung, wie hältst du es mit der Wahrheit?
Fast zehn Prozent aller Manager sind Frauen
4. Fachmesse für Personalwesen am 17. und 18. September
Wenig Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt
Umsatz der Personalberaterbranche rückläufig
Azubis: Ab 1.8.2003 sinkt Geringverdienergrenze wieder auf 325 Euro
Kienbaum-Vergütungsstudie 2003 Führungs- und Fachkräfte im Außendienst
Schutz vor Sommerhitze
Neues Servicepack 3 für MS Office 2000
Zeugnissprache - lesen und verstehen
Neue Grenzwerte in der Sozialversicherung
Arbeitsprobe und Versicherungsschutz
Trends in E-Recruiting: Einsparpotentiale nicht genutzt
Unser neuer Partner: www.arbeitsrecht.de
Ältere Arbeitnehmer im Betrieb
Probezeit sinnvoll nutzen
Über den Tellerrand hinausschauen, hebt die Arbeitsmotivation
Personalauswahl: Auch Sympathie kann Ausschlag geben
Lockert Clement Kündigungsschutz?
Die zehn Gestik-Gesetze
Volkskrankheit Diabetes - jeder Zehnte betroffen
Stress und Mobbing kosten Milliarden
In Deutschland weniger Krankmeldungen
Hartz ist zu wenig / DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben zur Rede
Tarifliche Monatsgehälter im Juli 2002: + 2,1 % zum Vorjahr
100.000 Euro Kredit für Mitarbeiter
Wenn neue Mitarbeiter Geld mitbringen: Kapital für Arbeit - Programm
WICHTIG: Gefährliche Sicherheitslücke im MS InternetExplorer schliessen
IHK München kritisiert weitere Verschärfung der Mindestbesteuerung
Personalberater besonders effektiv
E-Recruiting: Schon über 450 Stellenbörsen online
Personalabteilung mit Nachholbedarf
Gewinn durch Human Resources
Minijobs Neuregelungen
Neues Miteinander
Recht auf Lüge - bei Frage nach Schwangerschaft erweitert
Neue Zentrale für Minijobs
Mitarbeiterbeurteilung
Wenn unklar ist, ob Arbeitnehmer oder Selbstständiger
Nützliche Dienstleistungen: openBC
Studie: Krieg um Talente wird Renaissance erleben
Deutsche Manager vertrauen auf ihre Fähigkeiten und Netzwerke
Werte in der Wirtschaft - BDU verleiht Buchpreis
Aktuelle Studie: Die Anzahl der weiblichen Führungskräfte steigt
Smokings - No SmokingStudie: Qualifizierte Frauen flüchten in Scharen aus Ostdeutschland
Die starke Abwanderung von Frauen hat in Ostdeutschland einer Studie zufolge in vielen Regionen zu einem erheblichen Überschuss an Männern geführt. Während vor allem gut ausgebildete Frauen zwischen 18 und 29 Jahren ihre ostdeutsche Heimat verlassen, bleiben viele junge Männer mit schlechter Ausbildung und ohne Job zurück.
Wie das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung mitteilte, hat dieser Vorgang zur Bildung einer neuen Unterschicht geführt. Außerdem mache sich in den neuen Bundesländern wegen der Abwanderung der Frauen ein deutlicher Mangel an Kindern bemerkbar.
Schlaue Frauen gehen
Seit dem Fall der Mauer haben mehr als 1,5 Millionen Menschen die neuen Bundesländer verlassen, darunter besonders viele junge Frauen. Dadurch gibt es in einigen Regionen einen Männerüberschuss von 25 Prozent. Die alten Länder blieben auch 2006 deutlich gefragter als die neuen, wie aus einer aktuellen Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht.
Voriges Jahr mussten die neuen Länder ein Minus von rund 50.000 Menschen hinnehmen, während die alten Bundesländer zusammen mit Berlin unterm Strich ein Plus von 73.000 Menschen zählten. Die Abwanderung von Ost nach West war dabei nahezu konstant. 136.000 Menschen meldeten ihren Wohnsitz in den neuen Ländern ab und in den alten an. 82.000 gingen den umgekehrten Weg - 6.000 weniger als 2005. Berlin bleibt auf Grund seiner Sonderstellung dabei ausgeklammert.
Einzigartiger Frauenmangel
Dieser Frauenmangel ist nach Aussage von Reiner Klingholz, Mitautor der Studie mit dem bezeichnenden Namen "Not am Mann", europaweit einzigartig. Selbst Polarkreisregionen im Norden Schwedens und Finnlands würden an die ostdeutschen Werte nicht heranreichen. Nur den Männern auf einigen einsamen griechischen Inseln ginge es noch schlechter.
Als Ursache sehen die Forscher die eklatanten Bildungsunterschiede zwischen den Jungen und Mädchen im Osten an. Während fast 60 Prozent aller Gymnasiasten junge Frauen sind, schafften in den vergangenen Jahren deutlich weniger Jungen als Mädchen auch nur den Hauptschulabschluss. Am schlechtesten sieht es im brandenburgischen Kreis Elbe-Elster aus: Dort sind den Angaben zufolge 70 Prozent der Schulabgänger, die seit 1995 keinen oder höchstens einen Hauptschulabschluss erreichten, männlich.
Partner auf Augenhöhe gesucht
"Zusammen mit einer hohen Arbeitslosigkeit und den schlechteren Chancen auf einen Ausbildungsplatz führt dieses Bildungsgefälle dazu, dass viele junge Frauen ihr Glück in Westdeutschland versuchen", sagte der Leiter der Studie, Steffen Kröhnert. Hinzu komme, dass die Frauen sich einen Partner mit ähnlichem Bildungsniveau suchen - diesen aber in Ostdeutschland nicht fänden.
Neue männliche Unterschicht entsteht
Zurück bleiben junge Männer, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind: Immerhin 20 Prozent der Männer im Osten haben laut Studie eine schlechte Ausbildung, keinen Job und keine Partnerin. Für die Studie stützten sich die Forscher auf Statistiken der Arbeitsämter, weitere Studien zur Bevölkerungsentwicklung sowie auf eigene Umfragen.
Neue Förderprogramme der Regierung
Die Bundesregierung reagierte bereits auf die Studie. Der zuständige Minister Wolfgang Tiefensee kündigte an, dass im Juli zwei ländliche Regionen in Ostdeutschland für Modellprojekte ausgewählt werden sollen. Es stünden vier Millionen Euro an Fördergeldern bereit um die Abwanderung zu stoppen. Es solle herausgefunden werden, wie eine gute Versorgung auch in dünn besiedelten Gebieten gewährleistet werden könne. Als Beispiele wurden Mehrgenerationenhäuser, rollende Bibliotheken und Ruf-Busse genannt.
Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Die abwandernden jungen Frauen bräuchten keine Häuser oder Bibliotheken, sondern vielmehr Jobs und Lehrstellen vor Ort.
Aufschwung geht am Osten vorbei
Auch das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) macht dem Osten wenig Hoffnung. Zwar hält es einen weiteren deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit für möglich. Ostdeutschland werde aber weniger vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren als die alten Länder. "Zwei Drittel der ostdeutschen Arbeitslosen sind Hartz-IV-Empfänger. Langzeitarbeitslose bekommen aber erst zum Schluss ihre Arbeitsmarktchance", so IWH-Arbeitsmarktexperte Herbert Buscher.
Von der Redaktion unseres Partners www.arbeitsrecht.de



