Unternehmens- und Personalberatung
Inh.: Steffen Strzygowski
Spitzingseestr. 1 b
83059 Kolbermoor/Rosenheim
t. 08031 - 901 68 50
f. 08031 - 901 68 51
Kein Rentenanspruch nach Raserei zur Arbeit
Anfechtung eines Arbeitsverhältnisses wegen Bewerbung mit gefälschtem Zeugnis auch noch nach Jahren möglich
Fristlose Kündigung bei fremdenfeindlichen Äußerungen
Achtung Abmahnfalle: Notwendige Angaben in Emails
Arbeitgebern ist geschlechtsdiskriminierende Stellenausschreibung durch Dritte zuzurechnen
Betriebsrat muss Handy-Überwachung zustimmen
Fristlose Kündigung wegen Verrat von Geschäftsgeheimnissen
Kündigungseinwurf zur üblichen Postzustellzeit geht noch am selben Tag zu
Kündigungsrechtliche Besonderheiten bei leitenden Angestellten
Arbeitnehmer muss Attest am ersten Krankheitstag vorlegen
Übergabe einer Kündigung in Kopie statt im Original
Außerordentliche Kündigung eines Betriebsrats wegen Privattelefonaten
Formularmäßige Vertragsstrafenabreden im Arbeitsvertrag sind zulässig
Verweigerte Zusammenarbeit mit Chef kein Kündigungsgrund
Arbeitgeber muss Arbeit ordnungsgemäß zuweisen
Arbeitsvertrag zu Erprobungszwecken muss Befristungsgrund nicht nennen
Grenzen der Kostentragungspflicht bei Rechtsstreiten eines Betriebsratsmitglieds
Widerruf eines Aufhebungsvertrags nach § 312 BGB?
Anspruch auf zügige Entscheidung über Urlaubsantrag
Frist für Kündigungsschutzklage läuft trotz Einigungsversuch ab
Fristlose Kündigung bei Diebstahl
Grenzen des Teilzeitanspruchs
Kein Schmerzensgeld nach Unfall mit Firmenwagen
Bundesarbeitsgericht Urteil vom 3.7.2003, 2 AZR 327/02 - Kündigung
Kostenbeteiligung am Dienstfahrzeug nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Kein Anspruch auf Entfernung einer Ermahnung aus Personalakte
Anzügliche Bemerkung zu Kollegin rechtfertigt fristlose Kündigung
Anspruch auf bessere Beurteilung im Arbeitszeugnis
Schlechtes Arbeitsklima - Kein Schmerzensgeld wegen Mobbing
Keine Diskriminierung von Männern durch Begünstigung von Frauen bei vorgezogener Betriebsrente
Kein Schadenersatz wegen verspätetem Zeugnis
Bereitschaftsdienst in Kliniken ist Arbeitszeit
Befristete Ersatzkraft im Erziehungsurlaub ist frei einsetzbar
Bei Freistellung nach Kündigung nicht automatisch Urlaub abgegolten
Keine Anrechnung von Kindergeld auf Grundsicherung / bundesweit erstes Urteil
Kopftuch kein Kündigungsgrund
Kündigungsschutzklage gegen falschen Arbeitgeber
Sturz in Büroküche ist Arbeitsunfall
Übertragung von Teilurlaub vorher verlangen
Neue Meldepflichten beim Arbeitsamt
Schmerzensgeld wegen Mobbing
Betriebsfremde Gewerkschaftsfunktionäre haben Zutritt zur Firma
Einseitige Anordnung zum Abfeiern von Überstunden unzulässig
Kein eigenes EDV-System für Personalrat
Abmahnung wegen Verlassens des Arbeitsplatzes zum Beten rechtmäßig
Abmahnung wegen nicht genehmigter Nebentätigkeit zulässig
Mögliche negative Folge einer Freistellung an Weihnachten und Silvester:
Teilzeitanspruch mittels Einstweiliger Verfügung
Geschlechterdiskriminierung nicht immer entschädigungspflichtig
Vertragsstrafe bei Nichtantritt des Arbeitsverhältnisses ist zulässig!
Verzögerte Erstellung von Zeugnissen bleibt unsanktioniert
Unpünktlichkeit ist ein Kündigungsgrund
BVG: Auch das gesprochene Wort am Telefon ist geschützt
Wann muss ein Arbeitnehmer Weihnachtsgeld zurückzahlen?
Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag
Nach harmonischem Einstellungsgespräch kein Anspruch auf Arbeit
Ablehnung eines Teilzeitwunsches ohne Verhandlung
Akten mit nach Hause genommen - Fristlose Kündigung unwirksam
Arbeitnehmer auch nach Kündigung zur Auskunft verpflichtet
Anspruch auf wunschgemäße Verteilung von Teilzeitarbeit
Einschreiben garantiert nicht für Zustellung der Kündigung
Firma muss Fahrtkosten für Vorstellungsgespräch übernehmen
Gehaltsabrechnung legt Resturlaub nicht verbindlich fest
Unternehmen darf Angestellte besser bezahlen
Insolvente Firma muss für Resturlaub zahlen
Kündigung wegen falscher Gehaltsberechnung
Kündigung wegen Firmenverkaufs unwirksam
Private Telefonate auf Kosten des Dienstherrn sind Dienstvergehen
Verschweigen einer Schwangerschaft rechtsmissbräuchlich?
Heimliche Videoüberwachung von Arbeitnehmern bei Verdacht zulässig
Beweislast bei Überstunden-Vergütung
Keine Anspruch aus Berufsunfähigkeitsversicherung bei vergleichbarer Tätigkeit
Betriebsbedingte Teilung von Arbeitsstelle hinzunehmen
Anrechnung von Geschäftsführertätigkeit auf Kündigungsschutz
Aufhebungsvertrag führt nicht immer zu Sperrzeit bei Arbeitslosengeld
Recht: Ausserordentliche Kuendigung wegen sexueller Belaestigung am Arbeitsplatz
Kündigung auch wirksam bei Rückgabe des Schriftstücks
Recht: Arbeitnehmer muss Firma nicht Art seiner Krankheit mitteilen
Urlaub für arbeitnehmerähnliche Personen
Recht: 13. Monatsgehalt muss nicht ausdrücklich als freiwillige Leistung gekennzeichnet sein
70-jähriger klagt erfolgreich gegen Zwangsruhestand
Recht: Private E-Mail Nutzung kein Kündigungsgrund
Heimliche Videoaufnahmen bei Diebstahlverdacht
Recht: Entgeltfortzahlung bei Krankheit - Tarifvertrag geht vor Gesetz
Versetzung auch bei erheblichen Benzinmehrkosten zulässig
Dauernde Unpünktlichkeit rechtfertigt fristlose Kündigung
Geringfügig Beschäftigter trägt pauschale Lohnsteuer
Mehrfach Überstunden verweigert - Fristlose Kündigung rechtens
Geänderte Fristen und Sanktionsregelungen für Meldepflicht bei der Arbeitsagentur
Kein Kündigungsschutz bei Konzernholding mit 5 Mitarbeitern
Arbeitnehmer muss vor fristloser Kündigung Arbeitgeber abmahnen
Privattelefonate als Kündigungsgrund?
Recht: Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen erst nach zwei Jahren
Recht: Kündigungsschreiben bedarf Unterschrift aller Gesellschafter
Recht: Schadensersatz wegen unterlassenen Hinweises auf Pflicht zur Arbeitslosmeldung
Recht: Keine Lohnfortzahlung bei fahrlässig verursachter Krankheit
Ex-Arbeitgeber muss bei Wettbewerbsverbot Entschädigung zahlen
Gekündigter Arbeitnehmer muss Freistellung akzeptieren
Schriftformerfordernis bei Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags
Tarifvertragliche Beschäftigungsgarantie für Azubis
Altersgrenze für öffentlich bestellte Sachverständige trotz AGG zulässig
Das AGG ist auf Kündigungen anwendbar
Diskriminierungsverbot wegen Behinderung vor Inkrafttreten des AGG ausgeweitet
Keine Entschädigung bei nicht ernstgemeinter Bewerbung
Kündigung ohne Abmahnung wegen Internet-Surfens am Arbeitsplatz
Bonuspunkte für Vielflieger gehören dem Arbeitgeber
Vorjahresurlaub darf nicht abgekauft werden
Sozialversicherungspflicht von Studenten im Praktikum
Vom Arbeitgeber gezahlte Kammerbeiträge sind steuerpflichtiger Lohn
Fußball-WM und Arbeitsrecht
EuGH: Kündigung eines Erkrankten ist keine DiskriminierungKein Rentenanspruch nach Raserei zur Arbeit
Zwar können Verkehrsunfälle auf dem Weg von oder zur Arbeit auch dann als Wegeunfälle anerkannt werden, wenn sie durch rücksichtsloses und grob verkehrswidriges Verhalten verursacht wurden. Eine Verletztenrente steht dem Unfallverursacher dann jedoch nicht zu.
Im aktuellen Fall hatte ein Mann aus Frankfurt auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz in Hanau bei Dunkelheit und auf ansteigender Straße vor einer Bergkuppe und einer Rechtskurve eine Fahrzeugkolonne überholt und war bei diesem gefährlichen Manöver mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert, dessen Fahrerin schwer verletzt wurde.
Vor dem Amtsgericht Hanau wurde der Fahrer wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung rechtskräftig verurteilt.
Daraufhin lehnte die Berufsgenossenschaft Entschädigungsleistungen im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall ab, da der Wegeunfallschutz durch die grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise entfallen sei – dies sei vergleichbar mit einer Fahrt unter Alkoholeinfluss.
Während die dagegen gerichteten Klagen in erster und zweiter Instanz scheiterten, verurteilte das BSG die Berufsgenossenschaft allerdings zur Entschädigung der Unfallfolgen. Diese erkannte daraufhin den Verkehrs- als Wegeunfall an und übernahm die Kosten der Heilbehandlung für den Unfallverursacher. Geldleistungen in Form einer Verletztenrente lehnte sie jedoch ab.
Die hiergegen gerichtete Klage des Frankfurters lehnte das LSG Hessen jetzt ab.
Die Berufsgenossenschaft ist gesetzlich berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise zu versagen, wenn der Versicherungsfall durch ein vorsätzliches Vergehen eingetreten ist. Dies ist hier ausweislich der rechtskräftigen Verurteilung des Fahrers wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung der Fall.
Die Revision gegen das Urteil wurde zugelassen.
LSG Hessen, Urt. v. 22.11.2006 - L 3 U 99/05
PM des LSG Hessen Nr. 55/06 v. 22.11.2006
aus: Rechtsprechung
23.11.2006 (ts) - © www.arbeitsrecht.de



