Unternehmens- und Personalberatung
Inh.: Steffen Strzygowski
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Das "Boiled Frog Syndrom"
Viele Manager sind unzufrieden mit oder an ihrem Arbeitsplatz. Trotzdem fällt es ihnen oft schwer, den Schritt in eine neue Position zu gehen, um eine besser passende Position zu finden. Die Bequemlichkeit, in der aktuellen Position viele Aufgaben ohne große Anstrengung und Engagement erledigen zu können, überwiegt oft die Unzufriedenheit mit der Situation. Zudem bietet eine bekannte Situation mehr vermeintliche Sicherheit als eine neue, unbekannte Position mit fremden Kollegen, Kunden und Vorgesetzten sowie neuen Herausforderungen.
Wünsche nach persönlicher und beruflicher, auch finanzieller, Weiterentwicklung werden unterdrückt, als Selbstschutz verbleiben viele in der selbstgewählten Mittelmäßigkeit. Diese Situation wird auch bei ständig steigender Unzufriedenheit nicht geändert - es entwickelt sich eine oft kaum nachzuvollziehende Leidensfähigkeit.
Diese Situation ist auch bekannt als das "Boiled frog syndrom" * aus der Biologie: Setzt man einen Frosch in einen Topf mit heißem Wasser, ergreift er sofort die Initiative und springt heraus. Setzt man den Frosch allerdings in einen Topf mit kaltem Wasser und erhitzt das Wasser sehr langsam, bleibt der Frosch im Topf sitzen, obwohl es immer unangenehmer wird. Er bleibt solange sitzen, bis es für einen Absprung zu spät ist und er verendet.
Dieses „Boiled Frog Syndrom“ beschreibt passend die Karrieresituation von vielen Managern, unabhängig, ob es dieses Syndrom wirklich gibt oder es zu den modernen Mythen gehört.
* Bei unseren hauseigenen Versuchen kamen wir wieder völlig ohne Tierversuche aus, auch Menschen kamen nicht zu Schaden. Eine Gefahr für die Umwelt bestand zu keiner Zeit, auch arbeiten wir völlig CO2-neutral und vermeiden Kinderarbeit.



